DDR-PLANUNGSGESCHICHTE
Portal des IRS Erkner zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR
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Egon Hartmann

EGON HARTMANN 1919–2009
Architekt und Stadtplaner in Ost und West

Ausstellung des IRS Erkner im Thüringer Landtag
vom 2. Mai bis zum 3. Juni 2018

Egon Hartmann war eine Schlüsselfigur des städtischen Wieder- und Neuaufbaus, erst in der DDR, dann in der Bundesrepublik. Sinnbild für seine Bedeutung in beiden deutschen Staaten sind seine Berliner Wettbewerbserfolge Anfang und Ende der 1950er Jahre: im Osten für die Planung der Stalinallee (wofür er den Nationalpreis I. Klasse erhielt) und im Westen für eine künftige gesamtdeutsche Hauptstadt. Hartmanns Schaffen spiegelt in einzigartiger Weise wesentliche Entwicklungslinien des deutschen Städtebaus nach 1945 wider. Dabei schlossen sich für ihn modernistischer Neuaufbau und die Rückbesinnung auf lange gewachsene urbane Strukturen nicht aus. Gezeigt wird ein bewegtes Leben voller Brüche und Brücken.

Gefördert von der

Das IRS, das Hartmanns umfangreichen Nachlass verwahrt, konnte mit Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur eine Wanderausstellung erstellen, die in den kommenden Jahren durch Ost- und Westdeutschland touren wird. Zuerst wird sie im Mai/Juni 2018 im Landtag in Erfurt gezeigt, dessen Verwaltungshochhaus Hartmann 1950/51 errichtet hat.

Ergänzend zur Ausstellung stellen wir hier und nach nach weitere Informationen und Materialien zur Verfügung.
 

QUELLEN
arbeitstagebuch-15 In Kürze stellen wir Egon Hartmanns Arbeitstagebuch von 1949/50 (Typoskript, 80 Seiten) online. Die Aufzeichnungen erhellen die sehr schwierige Planung und Errichtung des Erfurter Regierungshochhauses.
FORSCHUNG
netzwerke-hartmann Annika Levels beleuchtet in ihrem Beitrag Hartmanns grenzüberschreitende Briefnetzwerke. [mehr]